Archiv für die Kategorie ‘Nicht kategorisiert’

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Gartenschnuppen

Juni 26, 2008

Die Glühwürmchen sind da!
Ich liebe diese kleinen Leuchtkäfer, wie sie sich suchen unter den Büschen und dieses grünliche Schimmern verbreiten…ach, schön!

 

 

Leider ist das Foto nicht von mir, aber den Urheber konnte ich auch nicht ermitteln. Daher bitte Email an mich, falls sich jemand seiner Rechte beraubt fühlt! Danke

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Bedrückend

Juni 23, 2008

Stephanie Sinclair hat den diesjährigen “FreeLens Award” des Lumix Festivals für internationalen Fotojournalismus gewonnen. Zu Recht wie ich finde. Ihre Bilder gehen unter die Haut und behandeln ein Thema, das hierzulange vollkommen undenkbar ist und dennoch weltweit praktiziert wird, v.a. in den Ländern der dritten Welt. Aber auch aufstrebende Schwellenländer wie Indien gehören seit Jahrhunderten dazu.

Sinclair zeigt auf ihren Bildern das traurige Schicksal einiger minderjähriger Mädchen, oft noch Kinder, stellvertretend für tausende auf der ganzen Welt, die gegen ihren Willen verheiratet werden. Oft mit Männern, die 20 oder noch mehr Jahre älter sind als sie selbst. Zu sehen sind Hochzeitsvorbereitungen, lachende Männer, tief traurige und verstörte Kinderaugen. Und auch vor dem Grauen, dass sich manche der Mädchen aus Angst vor ihren Männern selbst verstümmeln, anzünden oder sogar töten schließt Sinclair nicht die Augen.

Eines der Bilder wurde zum Unicef Bild 2007 gekürt. Es zeigt eine Elfjährige zusammen mit ihrem 41jährigen Ehemann. Unvorstellbar und dennoch existent.

Ob Hinsehen tatsächlich etwas bewirken kann…ob internationaler Protest aus den Industrienationen etwas ändert…ob die Vermittlung an unsere Kinder von Werten wie Respekt, dem Lernen unserer Menschenrechte und das Verinnerlichen eines umfassenden Humanismus in diesen Ländern Wirkung zeigt….das sei dahin gestellt. Aber einen Versuch ist es wert!

Da die Grenzen der Welt immer enger werden, hoffe ich es.

Auch dieses Bild war eines der eingereichten zu dem Wettbewerb. Vielleicht sollte man sich das nächste Mal doch überlegen, ob man zur billigen Jeans von H&M greift oder zu einer von z.B. Hess Natur…

Edit: leider wurde die Fotostrecke von Spiegel online von über 30 Bildern auf nur noch 4 Bilder gekürzt.

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My familiy

Juni 19, 2008

 

Bei den Giftzwergen gesehen und auch gleich ausprobiert…so kleine Spielereien für zwischendurch…nett.

 


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Petrus kann mich mal…

April 25, 2008

Eben habe ich mir mal interessehalber die Fotos vom April 2007 angesehen…und was kann ich da feststellen!? Es war wunderbarstes, warmes und v.a. trockenes Frühlingswetter! Ich hatte noch eine klitzekleine Erinnerung, dass es im letzten Jahr besser war und prompt hat sich das auch bestätigt.
Seit Tagen regnet es hier immer wieder wie aus Kübeln! Heute vermischt mit Donnergrollen seit morgens. Der Himmel sieht aus, als würde er gleich auf uns herunterfallen, so schwer und bedrohlich fügen sich die schwarzen Wolken zu großen Monsterformationen zusammen. Wann wird es denn nun endlich richtig Frühling!? Nicht nur auf dem Kalender…! Unser Hochbeet wartet darauf, bearbeitet  zu werden, daneben wäre noch ein treffliches Plätzchen für ein weiteres Beet am Boden, das Planschbecken steht schon lange in den Startlöchern, das Kind dazu sowieso! Die Töpfe sind noch nicht bepflanzt, umgepflanzt oder sonstwas und unser toller Spielturm steht die meiste Zeit verwaist im Regen…hört es kurz auf und man traut sich raus, darf man durch quatschende, matschende Wiesen stapfen und kommt voller Dreck wieder zurück ins Haus mit mehreren Zentimetern Erdklumpen an den Sohlen der Stiefel. Mir reichts jetzt!

Letztes Jahr im April waren wir (im T-Shirt) im Wildpark, haben schöne Sonnenstunden am Strand vom See verbracht, die kleine Kinder-Verwandtschaft badete das erste Mal im hauseigenen Pool, die Groß- und Urgroßeltern saßen zum Kaffee im Freien auf der Terrasse, die Tage konnten im Freien begonnen und auch beendet werden, der Sandkasten war nie triefnass und mußte sogar mittels Gießkanne angefeuchtet werden, damit man anständige Kuchen backen konnte. Die Mädchen von meinem Bruder zeigten Punzelzart, wie man Löwenzahnkringel macht und sausten mit ihm im Sonnenschein durch den Garten. Hach, war das schön…

Was ist denn nun, wann kommen endlich die warmen Tage zurück, der Sonnenschein, das trockene Wetter, die Planschbeckensaison, die Tage am See und das Eisessen in der Sonne!? Ich kann und will nicht mehr warten! Und ich habs so dick, dass ich aber auch überhaupt nichts daran ändern kann….bin einfach schlecht, am Hinnehmen unabänderlicher Situationen.

 

 

Nachtrag: Nicht nur mir macht der Regen zu schaffen. Auch anderen Mitmenschen in diesen südlichen Gefilden Deutschlands gehts so…Es ist wirklich, wirklich schlimm hier, zur Zeit. Es kommt schon zu ersten Halluzinationen…(getarnt als Autosuggestion ;-) )

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Kurz gesagt

April 24, 2008

*** Diese Augenwinkeleindrücke sind nicht nur zum Offenbaren von schlaffen, schlimmen Schlabberarmen recht nützlich, sondern auch zum Aufspüren von schrecklich, schwummrigmachenden Schpinnen-pfui! Die sitzen immer über der Tür und spannen ihr Netz dort ins Eck. Und wenn ich dann die Tür öffne, fallen sie von oben runter, weil das Netz beim Aufmachen kaputt geht. Dann bin ich wirklich sehr froh, wenn mein äußerstes Gesichtsfeld im Augenwinkel noch ein alarmierendes Signal gibt woraufhin ich mich aber sowas von schnell ducken kann!

*** Gestern hat mich mein Kollege versehentlich zur Begrüßung angeniest. Na toll, denke ich, hat der schon wieder Schnupfen, der Arme. Und heute!? Genau…seit Nachmittags läuft mir wirklich fies die Nase und der Kopf ist so dummdrösig. Ich weiß wirklich nicht, warum alle Viren und Bakterien dieser Welt im Moment ausgerechnet den Kampf mit meinem Immunsystem aufnehmen wollen (vermutlich, weil es ein Klacks ist, selbiges zu besiegen?…menno!)

*** GnT nervt. Ich will, dass G. gewinnt und durch ganz Deutschland ein Aufschrei der Entrüstung geht! Das würde mir gefallen ;-)

*** Das Kind ist zuckersüß, wenn es außer Haus ist oder im Haus zusammen mit Besuch von uns. Sobald wir alleine sind, wirds wesentlich schwieriger…wir sollten einen Alleinunterhalter einstellen.

*** Schon wieder verdrängt vergessen, die Wäsche aus der Maschine zu holen. Heute ist der 2. Tag. Morgen werde ich sie nochmal waschen müssen, weil ich jetzt auch keine Lust mehr habe, sie noch rauszuholen. Heute Nacht wird sie anfangen zu müffeln. Ökologisch ernsthaft bedenklich.

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Stadt vs Land

April 9, 2008

Warum ich gerne auf dem Land lebe:

  • Abends oder nachts, wenn der Verkehr nachläßt, kann ich die Wasservögel vom nahen See hören, die im Schilf sitzen und noch ein wenig miteinander streiten oder schwatzen. Manchmal hört es sich auch so an, als würde sie ein Fuchs bedrängen…
  • Ich kann die Welt hier riechen: egal ob es das nasse Gras nach einem Regenguß ist, der nahende Schnee, den der Wind bringt, die Sonne, die die Erde trocknet, die Blumen in meinem Garten, Güllegeruch der Felder um die Ecke, Herbstlaub, das langsam trocknet (oder wahlweise wieder nass wird), Wassergeruch vom See, Pferdeduft von vorbei kommenden Reitern, Harz von den Fichten, Bärlauch unter den Bäumen, frisch gemähtes Gras und eingeholtes Heu….Es gibt tausende Gerüche, die ich liebe und schnuppere und mich dann irgendwie im Hier und Jetzt recht wohl fühlen kann.
  • Mein Blick aus dem Arbeitszimmer fällt auf einen beachtlichen Teil eines furiosen Alpenpanoramas. Ich steige zwar wirklich nicht gern auf Berge, aber ansehen kann ich sie gut und gern.
  • Immer wenn wir vom Urlaub zurück kommen oder manchmal sogar nur von einem kleinen Ausflug und den See entlang in Richtung Heimatdorf fahren, fühle ich mich privilegiert, an so einem wunderbaren Platz wohnen zu dürfen. Die Gegend hier ist wahrlich ein Traum.
  • Wenn ich möchte, kann ich frische Milch vom Bauern holen, sowie Eier, Fleisch, Hühner u.a. .
  • Auf dem Land haben wir die Möglichkeit, in einem Haus mit Garten zu wohnen. Zum einen, weil es solch einen Wohnraum gibt und man ihn finden kann und zum anderen, weil es bezahlbar ist. Diesen Umstand, nach Jahren in WG-Zimmern und kleinen Wohnungen, empfinde ich als wahre Wohltat.
  • Es gibt nette Leute hier, Menschen, die einen noch freundlich anlächeln können, mit denen man mal für ein Schwätzchen stehen bleibt, die einem sogar helfen, wenn Not am Mann ist oder nur nett über die Straße zuwinken.
  • Nette Nachbarn und Freunde sowieso (allein schon ein guter Grund, niemals nicht mehr wegzugehen…wie lange soll man wieder suchen, um nur annähernd Ersatz zu finden!?)
  • Die Kinder bleiben länger Kinder. Mir ein ganz wichtiger Grund. Ich habe in den sechs Jahren meines Großstadtlebens viele traurige Kinder erlebt, Kinder, die mit zwölf in miesen Gegenden abhängen, zu viel zu später Uhrzeit, mit kleinen, bekifften Augen und schwankendem Gang, Kinder, die niemand zu Hause vermisste, Kinder, die irgendwie schon auf dem Abstellgleis gelandet sind, bevor sie überhaupt erst mal in einen fahrenden Zug einsteigen konnten. Hier spielen Kinder noch im Wald, sausen mit dem Fahrrad durch die Gegend und können Freunde besuchen, ohne dass man gleich Angst haben muß, sie könnten verschleppt werden (was natürlich auch hier nie auszuschließen ist…!)
  • Es gibt Tage im Sommer, da haben wir nie eine Tür abgeschlossen. Wir gehen zum Baden, Einkaufen oder Essen und lassen alles stehen und liegen, die Fenster auf, die Türen angelehnt, Fahrräder und Spielsachen im Garten oder der Einfahrt verstreut….und wenn wir wieder kommen, ist alles noch genau so, wie es war.
  • Menschenströme aus München kommen jedes Sonnenwochenende hier her…wir setzen uns aufs Rad und fahren los.
  • Spaziergehen heißt: wir gehen in den nahen Wald, zum See runter oder eine Runde durch den Ort. Kein: zu welchem Park fahren wir!?
  • Baden gehen heißt: rein in den Bikini, Handtuch umgehängt und 500 Meter zum See laufen. Reinhüpfen, schwimmen und wieder heim…wenn man möchte, gern vor dem Frühstück oder nachts heimlich und ganz nackert  (ist früher oft passiert- jetzt erst mal Pause, bis Punzelzart mitmachen kann)
  • Am Sonntag Schlauchboot aufblasen und gemütlich das kleine Flüsschen in der Nähe runter schippern. Darauf freue ich mich in diesem Jahr besonders nach zwei Jahren Pause!
  • Mir würde noch mehr einfallen, aber erst mal hier genug

Warum ich trotzdem manchmal gern in einer Stadt leben würde:

  • Manchmal ist es hier so still und leer, dass einem ganz Angst und bang wird. Manchmal glaubt man, man sei der letzte Mensch auf der ganzen Welt.
  • Gucci, Dior, Calvin Klein, Chanel….Düfte, die die Welt nicht braucht, aber die so herrlich sein können und mich umgeben, sobald ich in eine sechstöckige, große Parfümeriekette in der Großstadt eintreten darf und mich freue wie nochmal was, dass ich shoppen kann bis zum Umfallen (und bis die Nase streikt)
  • So eine coole Skyline einer großen Stadt, mit tausenden von Lichtern, das Wuseln und Lebendige den ganzen Tag und die ganze Nacht, das hat schon auch was…
  • Wenn der letzte Urlaub ein Städtetrip war, denke ich zwar, wie schön ist es hier zu Hause….aber dann vermisse ich doch die Museen, Kneipen, Restaurants, Kinos, belebte Plätze und Straßencafés und die vielen, vielen schönen Geschäfte…hach….
  • Wenn ich wirklich mal was außergewöhnliches Kochen will (meine Güte, ist denn wirklich frischer Fisch für Sushi sooo außergwöhnlich!?!?), dann kann ich mal sehen, wo ich das herbekomme…manches ist einfach nicht aufzutreiben, bei vielem bekommt man nur mitleidige Blicke oder sieht dem Gegenüber an, dass es absolut keine Ahnung hat, was man eigentlich von ihm will. Feinkostgeschäfte, hier!?
  • Freunde in der Stadt haben eine geniale Wohnung in einem alten Stadthaus. Oberster Stock mit Blick auf die gesamte Stadt, schöner Balkon, Ruhe, da nach hinten gelegen, alte Dielen, hohe Decken mit Stuck, einem alten Kachelofen…schon auch ganz schön schön…müssen auch nie Rasen mähen, Sträucher schneiden, Zecken abzupfen, Blumen gießen….
  • Ach, hab ich es manchmal genossen, völlig anonym in einer großen Stadt mein Unwesen treiben zu können…keiner kennt dich, keiner tratscht über dich, keiner interessiert sich für dich.
  • Viele meiner Studienfreunde sind in der Stadt geblieben oder in andere Städte im Norden gezogen…alle keine Landeier, wie ich. Die vermisse ich schrecklich, v.a. die tollen Sachen, die man in Städten so mit ihnen machen kann (siehe Kneipen, Cafés, Clubs, Museen)
  • Kinder werden in Städten schneller selbstständig, es gäbe Kitas, Krippen u.ä. Man wäre freier, hätte die Wahl, ob man arbeiten geht oder nicht. Das Angebot an Fördermöglichkeiten ist riesig, angefangen von Musikunterricht über Kurse jeglicher Art und Sportmöglichkeiten.  Kinder können auch hier Kinder bleiben, ganz klar.
  • Tage im Sommer würde ich im klimatisierten Loft mit integriertem Lift und Pool auf der Dachterrasse verbringen ;-)
  • Baden gehen im Stadtbad, mit vielen Kindern, Tobemöglichkeiten und Freunden. Kann gut und schlecht sein. Schwer einzuordnen.
  • Sonntags, wenn wir mal ins Museum wollen oder in eine Austellung, fahren wir immer erst mal 70 Kilometer, bis wir endlich etwas anständiges geboten bekommen.
  • Spazierengehen heißt: machen wir einen Schaufensterbummel!?
  • Am Sonntag Opernkarten oder Theaterkarten zücken und ab in die Vorstellung…hach, das wär auch mal wieder was. Im Studentenabo für 10 Euro im Monat.

 

 

 

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Baumgesichter

März 31, 2008

Frau Jette sieht ja immer so allerei Sachen in der Natur…diesmal ist mir da auch was aufgefallen, ich würde sagen: eindeutig ein Gesicht!

;-)  baumgesicht.jpg

Aber Spaß beiseite, auf diesem Bild ist wirklich eins versteckt…wer entdeckt es!? (Zugegeben, nicht ganz einfach…aber es ist soooo ein schönes Suchbild :-). Und dann überlaß ich auch schon wieder Frau Jette dieses angestammte Feld ;-) )

gesicht-im-baum.jpg

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Noch eins oben drauf…

März 30, 2008

cornelius-2-jahr-085.jpg

Und der schöne Kirschblütenbaum im Garten hat sich auch den Sonnentag heute erkoren, um seine Blüten zu öffnen. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Wettergott ;-)

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High Hopes

März 14, 2008

Es gab Zeiten, in denen ich mir diesen Song voller Weltschmerz, Liebeskummer und/oder Melancholie immer und immer wieder angehört habe…Ein Song ist wie ein Geruch. Beim Hören oder riechen sprudeln die Assoziationen geradezu über….Man kann sich sofort an bestimmte Situationen erinnern, ob sie nun gut oder schlecht sind, man wird sie nicht mehr los… 

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Verregnete Blüten

März 14, 2008

Die Zierkirsche vor unserem Haus ist ein wahrer Traum, wenn sie blüht. Jeden Tag, wenn ich darauf blicke, schimmert ein bißchen mehr rosa durch die Knospen der Blüten und ich berfürchte jeden Tag mehr, dass diese Pracht im Dauerregen untergehen wird…bitte- lieber Wettergott, hab ein Erbarmen und laß bald wieder die Sonne scheinen! Den Anblick der aufgeblühten Knospen im Regen, den ertrage ich nicht…