Was soll ich sagen- das ging wirklich unkompliziert über die Bühne! Wir haben das große Glück, ein Kind zu haben, das äußerst interessiert an allem ist und selbst kurz vor der OP noch zu dem einen oder anderen Späßchen aufgelegt war…dem Müdemachsäftchen sei Dank, der hat dazu sicher auch etwas beigetragen
Aber selbst noch in der Tagesklinik vor OP, wo Blutdruck, Puls und Fieber gemessen und das Kind nochmal untersucht wurde, floss kein Tränchen. Wir waren ein bißchen stolz auf unseren großen Jungen ;-)…
Eine wunderbare Narkoseeinleitung “ohne Tränen”, ein kleiner Schnitt, eine kurze OP, eine halbe Stunde Aufwachraum, ca. zwei Stunden Nachschlafen in der Kindertagesklinik. Das Kind wachte auf und sagte, “heim fahrn ma”, und das haben wir dann auch gleich gemacht (nachdem noch eine Schüssel Nudelsuppe vertilgt war, von der ich schon befürchtet habe, dass ich sie nach der Heimfahrt von den Sitzen kratzen kann-zum Glück aber nicht geschehen). Neben mir im Auto saß ein munter vor sich hin plappernder Punzelzart, der Dank der Kaudalanästhesie keinerlei Schmerzen hatte und alles kommentierte was er sah- ganz wie gewohnt. Erstaunlich, wie die Kleinen das wegstecken, da war ich wirklich baff!
Das Schlimmste ist im Moment, das Kind davon abzuhalten, wie gewohnt zu toben, zu hüpfen und zu springen…klappt nur bedingt und ich hoffe auf gute Nähte im Wundbereich! Zum Glück war heut Nachmittag nochmal vier Stunden Mittagsschlaf angesagt, das tat sicher gut und morgen wird man kaum noch merken, dass überhaupt was war…ich sag ja, erstaunlich!